Parkinson-Demenz

In Deutschland leben etwa 250.000 bis 300.000 Parkinson-Patienten. Ähnlich wie bei der Demenzerkrankung sind von Parkinson vor allem ältere Patienten betroffen, es ist jedoch auch möglich, an Parkinson in jungen Lebensjahren zu erkranken.

Die Ursache der Parkinson-Demenz ist noch nicht geklärt. Man weiß jedoch, dass sich die Parkinson-Demenz von anderen Formen der Demenz unterscheidet, z. B. in den betroffenen Hirnarealen.

Die Symptome der Parkinson-Demenz sind anderen Demenzformen ähnlich, wenn auch nicht gleich. Jedoch sollte ein Arzt die Demenzform genau spezifizieren und diagnostizieren. Die Behandlung einer Parkinson-Demenz erfordert eine angepasste, individuelle Behandlung.

Besonders kritisch ist bei der Parkinson-Demenz die erste Diagnose durch Laien, also durch Betroffene selbst oder Angehörige. Es kann leicht vorkommen, dass die Symptome der Parkinson-Demenz dem Morbus Parkinson zugeschrieben werden. Dadurch kann der Patient nicht adäquat therapiert werden, und die Krankheit kann ungehindert voran schreiten. Immerhin 40 Prozent der Parkinson-Patienten leiden unter der Parkinson-Demenz; deshalb sollten Sie als Betroffener bzw. als Angehöriger besonders sensibel für Symptome dieser Demenz sein.

Symptome einer Parkinson-Demenz

Die Parkinson-Demenz tritt in der Regel erst Jahre nach den motorischen Symptomen des Morbus Parkinson auf. Der Betroffene leidet zusätzlich zu den Symptomen des Morbus Parkinson unter Veränderungen des Denkens, der Wahrnehmung, der Gedächtnisleistung und der Erinnerung. Begleitet wird diese Erkrankung durch eine Veränderung der Persönlichkeit, durch Verhaltensstörungen, Schlafstörungen oder Depressionen.

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