Erkennung durch den Partner bzw. Angehörige

Die Symptome einer Demenz entwickeln sich schleichend. Für Angehörige ist es deshalb nicht einfach, die ersten Anzeichen einer Demenz von unbedenklichen Gedächtnislücken zu unterschieden. Dennoch gilt: je früher die Krankheit erkannt wird, desto besser lässt sich der Fortschritt der Krankheit verzögern.

Nicht immer ist es Demenz

Ein Besuch beim Arzt hilft herauszufinden, ob der Betroffene wirklich an der schweren Demenz-Krankheit leidet oder einfach nur an einer altersbedingten Verminderung der kognitiven Fähigkeiten. Der Arzt diagnostiziert zudem, ob und falls ja um welche Form der Demenz es sich handelt. Es ist wichtig und richtig, dass ein möglicher Demenz-Kranker auch bei einem geringen Anfangsverdacht einen Arzt aufsucht. Dadurch wird der Erfolg der Therapie stark beeinflusst. Ziel der Therapie ist es, möglichst lang selbstbestimmt leben und handeln zu können.

Anzeichen einer Demenz

Notiz Zettel

Erste Anzeichen einer Demenz sind für Angehörige und Betroffene nur schwer zu erkennen. Veränderungen im Kurzzeitgedächtnis können erste Anzeichen auf eine Demenz sein. Der Betroffene verlegt regelmäßig Unterlagen, Zigaretten oder seinen Haustürschlüssel. Auch wenn der Betroffene direkt vor einem Gegenstand steht, den er sucht, kann er ihn nicht finden. Er vergisst Verabredungen oder den Küchenherd auszuschalten. Auch die Merkfähigkeit leidet unter der Demenz-Erkrankung. In einem Gespräch verliert der Betroffene den Gesprächsfaden, er hat Schwierigkeiten sich auszudrücken und verwendet deshalb einfache Worte und einfachen Satzbau. Einige Demenz-Patienten verlieren darüber hinaus ihren Orientierungssinn. Sie irren orientierungslos umher und finden ihre eigene Wohnung nicht mehr, obwohl Sie nur wenige 100 Meter vom Hauseingang entfernt sind.

Je früher eine Demenz diagnostiziert wird, desto besser lässt sich die Lebensqualität der Patienten erhalten. Im Zweifel sollten Sie deshalb unverzüglich einen Arzt aufsuchen.
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